
Schönburg bei Oberwesel am Rhein. Blick von Westen aus den Weinbergen
im Engehöller Tal. |
Ort: Oberwesel
(linksrheinisch)
Besichtigungen: Turm
neben dem Kolpinghaus mit einem kleinen Museum, das täglich außer montags
von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen ist.
Eintrittspreise: nicht
bekannt
Führung: nicht bekannt
Tips:
Rheinurlaub im Burghotel und Restaurant Schönburg bei Oberwesel am Rhein.
Autoanfahrt von Oberwesel Richtung Dellhofen.
PKW-Parkplatz ist vorhanden.
Fußwege sind möglich: vom Bahnhof Oberwesel ca. 15 Minuten.
Geschichte:Die Schönburg über
Oberwesel ist eine der gewaltigsten Burganlagen am Rhein.
Zur Landseite hin zeigt sie ihre
eigenartig gebrochene mächtige Schildmauer. Frühzeitig erscheint die Schönburg als
Reichslehen im Besitze der Herren von Schönenberg oder Schomberg, welche die Burggrafen und
Vögte von Oberwesel stellen.
Im 14. Jahrhundert ist die Schönburg auch ein
"Streitapfel" zwischen Reich, Kurfürstentum Trier und der Pfalz.
1689 werden die Schönburg und große Teile der Stadt Oberwesel am Rhein durch französische Truppen Ludwigs des XIV.
zerstört.
Der letzte Schönburger stirbt 1719 ohne männlichen Nachkommen. Der
New Yorker Major Rhinelander kauft 1885 die Ruine Schönburg bei Oberwesel am
Rhein und beginnt mit der Restaurierung. Mit erheblichen finanziellen Mitteln wurde
die Schönburg in den folgenden Jahren durch den Deutschamerikaner Rhinelander wieder aufgebaut. Die Stadt Oberwesel erwirbt
1950 die Schönburg und der nördliche Teil der Schönburg wurde bis 1955 als Internationale
Kolping-Jugendburg ausgebaut.
Im südlichen Teil eröffnete die Familie Hüttl 1957 ein
Burghotel mit heute 4
Sternen, 22 Zimmern und einem Feinschmecker-Restaurant.
Bei allen Ausbauten wurde sehr darauf geachtet, das charakteristische
Burgbild nicht zu zerstören.
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